weltkriegs-ehrenkreuz.de
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Der Bereich "Herstellerpunzen" wird momentan erweitert.

Es folgen nach und nach bessere Fotos  von Vorder- und Rückseite sowie von den Herstellerpunzen !!!

Der Reichspräsident Paul von Hindenburg stiftete am 13. Juli 1934 das Ehrenkreuz des Weltkriegs 1914-1918
in drei Ausführungen:


1. Ehrenkreuz für Frontkämpfer - bronziertes Kreuz mit Lorbeerkranz und gekreuzten Schwertern, am Band mit rotem Mittelstreifen und schwarz-weiß-schwarzen Flanken.

2. Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer - bronziertes Kreuz mit Eichenlaubkranz, am Band mit rotem Mittelstreifen und     
schwarz-weiß-schwarzen Flanken.

3. Ehrenkreuz für Witwen und Eltern gefallener Kriegsteilnehmer - schwarz lackiertes Kreuz mit Eichenlaubkranz, am  
Band mit rotem Mittelstreifen und weiß-schwarz-weißen Flanken.

Die Ehrenkreuze wurden von der Stadt-/Gemeindeverwaltung, den Polizeibehörden oder andere staatliche Einrichtungen
(wie z.B. auch Konsulate im Ausland - siehe Konsulatsurkunden), in einer Art Cellophantüte ausgegeben.

- Ehrenkreuze für Frontkämpfer in einer blauen Tüte
- Ehrenkreuze für Kriegsteilnehmer sowie für Witwen und Eltern in einer altweißen Tüte

Nach Schätzungen wurden etwa 10 Milionen

 Ehrenkreuze verliehen und gekauft (z.B. Zweitstücke).

Beantragt wurden etwa

- über 6,2 Millionen Ehrenkreuze für Frontkämpfer

-über 1,1 Millionen Ehrenkreuze für Kriegsteilnehmer

-über 0,7 Millionen Ehrenkreuze für Witwen und Eltern

hierfür wurden über 104 Tonnen Material verwendet, meist Bandeisen.

          Prägestock der Firma Assmann für das Ehrenkreuz für Frontkämpfer & Patrize für das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer

Ehrenkreuze konnten auch direkt beim Hersteller bezogen werden.

Werbezettel und Ehrenkreuz mit Verkaufstüte von Paul Küst:

Es gab aber auch Stücke die aus Buntmetall und Zink gefertigt wurden, die vom Ordens- und Militäreffektenhandel an Ordensschnallen befestigt wurden oder als Ausstellungsstücke dienten.

Hersteller dieser Kreuze waren ua die Firma Deumer Lüdenscheid,

 Otto Schickle Pforzheim.

Das Ehrenkreuz konnte auch von Privat im sog. „Treue um Treue “ Etui bezogen werden.

Das Etui gab es in mehreren Farben und Varianten.

Die Entwürfe für das Ehrenkreuz soll die Firma Godet aus Berlin gefertigt haben.

Die Form des Kreuzes wurde der Kriegsdenkmünze der Feldzüge 1870 - 1871 entnommen.

Um die hohen Stückzahlen der Ehrenkreuze herstellen zu können , wurden viele Firmen beauftragt.

Nicht nur die klassischen Ordenshersteller wurden beauftragt, sondern auch z. B. Plakettenhersteller

und weitere Firmen die die technischen Möglichkeiten hatten, größere Zahlen der Kreuze zu produzieren.

Einige der Hersteller wurden in Verbänden organisiert wie z. B. der Reichsverband Pforzheim oder die

mit O. oder G. gemarkerten Verbände.

Hier zwei Beispiele von Herstellern die nicht nur Ehrenkreuze

hergestellt haben.

Paul Schulze & Co. Lübeck

Ehrenkreuz für Frontkämpfer und ein

Tagungsabzeichen Tag der Arbeit 1935

Gebrüder Glörfeld Lüderscheid

Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer und ein

Knopf für Dienstkleidung.

Der Reichsverband aus Pforzheim ist von 1 bis 91 fast durchnummerriert ,aber es scheinen nicht alle Hersteller  Ehrenkreuze hergestellt zu haben.

Hier ein Beispiel des Herstellers Reichsverband Pforzheim No 40

von dem wohl noch keine gemarkerten Ehrenkreuze auf dem Sammlermarkt aufgetaucht sind.

Tagungsabzeichen Tag der Arbeit 1934

Das am 13 Juli 1934 vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gestiftete Ehrenkreuz des Weltkriegs

wurde bis zum 15.11.1936 verliehen.

Anträge konnte man bis zum 31.03.1935 stellen.

Es gab aber auch durch den Anschluss Österreichs 1938 Verleihungen in den 1940er Jahren

Es wurden auch in Österreich Ehrenkreuze gefertigt, wovon es Varianten aus Buntmetall und Zink mit schmalen Bandringösen gibt. Teilweise wurden diese Kreuze wohl aus alten Formen der Firma "Otto Schickle, Pforzheim" gefertigt.